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Traumarbeit: Träume …eine Telefonleitung zur Seele

Auch wenn wir uns nicht an sie erinnern können: Nacht für Nacht erhalten wir durch unsere Träume wertvolle Botschaften der Seele zur Lösung unserer persönlichen Lebensthemen.

In unseren Träumen liegen die Ursachen für Krankheit, Konflikte, Probleme und der Weg zur Lösung und Heilung in verschlüsselter Form verborgen. Ein entschlüsselter Traum wird so zu einer Landkarte, die uns den Weg weist.

Warum soll man sich eigentlich mit seinen Träumen beschäftigen? Glaubt man dem Volksmund, sind sie nur „Schäume“ ohne große Bedeutung. Wissenschaftler betonen dagegen, wie wichtig Träume sind, um die Ereignisse und die vielen unterschiedlichen Eindrücke, die sich während eines Tages ansammeln, zu verarbeiten. Träume sind aber noch viel mehr: Sie sind verschlüsselte Botschaften, die unsere Seele uns jede Nacht schickt. Wenn ein Bereich unserer Ganzheit aus Körper, Geist und Seele aus dem Gleichgewicht geraten ist oder wenn wir Entscheidungen getroffen haben, die uns oder anderen Schaden zufügen könnten, meldet sich unsere Seele über Träume. Sie hofft, uns damit aufzuwecken und zu ermutigen, unser Leben zu hinterfragen und unser geistig-spirituelles Wachstum bewusst zu unterstützen.

Die Erfahrung aus vielen Traumberatungen hat gezeigt, dass es einen Teil in uns gibt, der die Wahrheit kennt. Häufig haben wir den Kontakt zu diesem Anteil in uns vernachlässigt oder sogar verloren. Nehmen wir uns vor einer Entscheidung die Zeit, in unser Herz hineinzuspüren, wissen wir häufig, was zu tun oder zu unterlassen ist. Wie oft hören wir auf unser Herz? Über unser Herz kommen wir in Kontakt mit unserer Seele. Sie schickt uns einen Traum, wenn unsere Lebensgewohnheiten beginnen, unsere Gesundheit zu beeinträchtigen. Ein Traum kommt, so sagen die Aborigenes, immer dann, wenn wir mit uns oder der Natur im Ungleichgewicht sind. Er möchte auf den für Sie bestmöglichsten Weg aufmerksam machen. Wir entscheiden letztendlich, ob wir diesen Weg auch gehen möchten.

Durch eine aktive Auseinandersetzung mit den Träumen wird also unsere Gesundheit, Familie, Beziehungen, berufliche / finanzielle und geistig-spirituelle Entwicklung erheblich positiv beeinflussen. Warum? Wenn wir ehrlich und wahrhaftig unseren Lebensweg gehen, wird unsere Seele immer kraftvoller und strahlender. Mit der Zeit werden alle alten Gewänder, Muster und Überzeugungen abgeworfen und das Beste in uns zur Entfaltung gebracht. Verändern wir unsere Gewohnheiten, verändern sich unsere Träume.

Träume und Krankheit

Träume werden auf diese Weise zu einer Art Kompass für unsere körperliche, geistige und seelische Gesundheit. Das beinhaltet, dass sie uns schon Hinweise auf Krankheiten geben, bevor diese sich körperlich zeigen. Um besser zu verstehen, inwieweit unsere Träume uns vor Krankheiten bewahren können, müssen wir einen kleinen Abstecher zur Bedeutung von Krankheit machen.

In der westlichen Medizin wird der Körper behandelt, genauer der Teil, der schmerzt. Ist es der Magen, gibt es Tabletten für den Magen, für den Kopf haben wir Kopfschmerztabletten, und macht sich die Gallenblase bemerkbar, wird sie herausgenommen.

In der östlichen Medizin dagegen wir der Mensch als Ganzheit verstanden. In der arjuvedischen Medizin z.B. besteht der Mensch aus fünf verschiedenen Körpern. Der physische Körper ist nur einer von ihnen, der Grobstofflichste. Es folgt der Vitalkörper, der den physischen Körper mit Energie versorgt. Ohne Vitalkörper könnten wir nicht den kleinsten Finger bewegen, würde kein Organ arbeiten. Dann kommt der Emotionalkörper, der von unseren Gefühlen, unseren Charaktereigenschaften, unseren Motivationen genährt wird. Der Mentalkörper wird von unseren Gedanken, Ideen und Erkenntnissen genährt. Der Kausalkörper besitzt die höchste Schwingungsfrequenz und ist Ausdruck unserer geistig-spirituellen Entwicklung. Stellen Sie sich vor, sie hätten verschiedene Körperhüllen, so wie sie verschiedene Kleidungsstücke übereinander tragen. Manche in einem guten, andere in einem weniger guten Zustand.

Ängste und destruktives Denken („Das habe ich nicht verdient.“ / „ Das schaffe ich nie.“) schwächen auf Dauer unseren Emotionalkörper. Laufen wir ständig mit Angst durchs Leben oder dem Glauben, erfolglos zu sein oder ungeliebt zu sein, wird als nächstes unser Vitalkörper angegriffen. Die Folge könnte sein, dass wir uns zusehends schlapper und müder fühlen. Morgens kommen wir, trotz ausreichenden Schlafs, nur mit Mühe aus dem Bett. Irgendwann gehen wir zum Arzt, der uns gründlich untersuchen und feststellen wird: „Sie sind kerngesund“. Was nun? Es kann 20, 30 Jahre dauern, bevor sich eine Krankheit körperlich manifestiert. Dies mag eine entzündete Gallenblase sein, eine Allergie oder auch Krebs. Energetisch gesehen ist dieses Symptom Allergie oder Krebs bereits im Emotionalkörper vorhanden und wenn wir keine Veränderungen in unserem Leben vornehmen, bestehen gute Chancen, dass es sich physisch manifestiert.

Die Bedeutung der Traumarbeit für die Heilung von Krankheiten

Geht man von diesem Modell der Entstehung einer Krankheit aus, führen Emotionen wie unterdrückte Wut, Schuldgefühle oder Trauer zu einer Art negativen Energie, die sich in der Aura eines Menschen festsetzt. Früher oder später sind körperliche Symptome in Form von Krankheiten die Folge. Um die psychosomatischen Symptome zu heilen, ist es entscheidend, die Energie zu lokalisieren, die diese Symptome verursacht hat. Träume sind dafür ein wunderbar geeignetes Medium. Ihr großer Wert liegt – wie oben dargestellt – darin, dass sie Ereignisse und Krankheiten ankündigen, bevor Sie sich physisch manifestieren. Wir können Krankheit und Leid im vorweg durch Achtsamkeit und Bewusstheit vermeiden oder mildern. Träume helfen immer dort, wo wir augenblicklich im Leben stehen.

Heilung von Symptome wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung, depressive Verstimmungen, Verdauungsprobleme, Ängsten erfolgen häufig über den Emotionalkörper. Der Schlüssel liegt also im Fühlen. Im Traum leben wir Gefühle aus, die wir uns im Alltag nicht zugestehen. Wenn wir uns erlauben, unsere Angst, unsere Scham oder unsere Trauer zu fühlen, haben wir die Möglichkeit, zu verstehen, was das Gefühl ausgelöst hat. Dies ist der erste Schritt zur Heilung. Die Träume zeigen uns die Schönheit des Lebens, aber sie konfrontieren uns auch mit unseren Schattenseiten – mit den Aspekten und Bereichen in uns, die jetzt hilfreich für uns sind und uns unterstützen, den nächsten konstruktiven Schritt zu tun.

Viele Menschen erlauben es sich aus den verschiedensten Gründen nicht mehr zu fühlen. Angst vor Ablehnung, Angst, die Kontrolle über die Gefühle zu verlieren, Angst sich fallen zu lassen, Angst vor Nähe. Ihr Vertrauen ist erschüttert. Nicht umsonst liegen Depressionen und Herzerkrankungen weltweit an der Spitze aller Krankheiten. Seelischer Herz-Schmerz aufgrund von Trennung, Tod, Unfall, Krankheit oder Missbrauch werden von den Träumen verarbeitet und aufgelöst. Wir erleben dies häufig in Form von quälenden Träumen. Je bewusster und achtsamer wir mit ihnen umgehen umso tiefgehender und schneller kann Heilung in uns geschehen.

Wie funktioniert Traumtherapie?

Träume sind der einfachste Weg um Informationen aus dem Unterbewussten und der geistigen Welt abzurufen. Was aber kann man tun, um die Informationen, die unsere Träume enthalten, zu nutzen? Mit einer einfachen Technik wird jeder, der es möchte, in die Lage versetzt, seine eigenen Träume zu entschlüsseln bzw. anderen zu helfen, ihre Träume zu deuten. So ist diese Methode zur Traumentschlüsselung für in helfenden oder therapeutischen Berufen Tätige ein wunderbares Mittel, um einen tieferen Zugang zum Klienten und seiner Thematik zu bekommen. Die Lösungen, die dem Klienten ins Bewusstsein steigen, sind oft überraschend und öffnen neue Wege in der Therapie.

Das Besondere an dieser Methode ist, das der Klient seinen Traum ausschließlich selbst entschlüsselt. Ihm werden nur die Informationen und Erinnerungen ins Bewusstsein gegeben, die er momentan verkraften kann und jetzt in seiner Zeitqualität für ihn anstehen. Dadurch wird vermieden, dass Dinge aufbrechen, die noch nicht reif für die Auflösung sind. Der Traum setzt immer an der äußersten Zwiebelschicht an, die jetzt gelöst werden darf. Dies kann eine alte Überzeugung sein, die nicht mehr hilfreich ist oder ein alter Schmerz, der losgelassen werden möchte.
Die Traumtherapie unterstützt die Bewusstwerdung des aktuellen Lebensthemas und möglicher Lösungswege. Mit diesem Thema anstehende mentale und emotionale Blockaden werden gelöst und eigene Stärken erkannt, „eingeübt“ und in den Alltag integriert.

Fallbeispiel:
Eine Frau kam während der Auflösung ihres Schmerzes über die Trennung von ihrem Mann folgender Traum: „Eine Dampfwalze verfolgt einen Mann und fährt immer und immer wieder über ihn drüber.“ Die Dampfwalze entschlüsselte Sie als ihr Pflichtgefühl und den Mann als ihre Wahrheit. Auf die Frage, wer am Steuer der Walze saß, antwortete sie. „Meine Mutter, wir haben kein gutes Verhältnis“. Ihre eigene innere Wahrheit hatte in ihrem Leben wenig zu sagen, sie war nahezu verkümmert, dominiert von der übermächtigen Mutter, der sie nichts Recht machen konnte. An dieser Stelle der Traumentschlüsselung fühlte sie sich wie gelähmt - ein Symptom für die Wichtigkeit dieser Erkenntnis. Sie wusste, dass die Loslösung von ihrer Mutter und das Finden ihrer eigenen Wahrheit eine große Herausforderung und Voraussetzung für eine erfüllte Partnerschaft für sie war.

In der Traumtherapie kommt oft die Frage auf, woher der Klient eigentlich weiß, ob er einen Traum verstanden hat oder ihm nahe gekommen ist. Diesbezüglich muss auf Symptome wie Wärme, Trauer, Schmerz, Erleichterung, Lachen, Widerstand, Ärger, freudige Erregung oder Kribbeln geachtet werden. An diesem Punkt kann eine vertraute Person hilfreich oder notwendig sein, die uns durch diesen Erkenntnisprozess führt, besonders, wenn wir an innere Widerstände stoßen. Gerade wenn es beginnt, weh zu tun oder unangenehm zu werden, kann das Ego wunderbare Ablenkungsmanöver einbringen, um sich dem nicht stellen zu müssen. Heilung geschieht, wenn wir die Augen auf machen und durchgehen. Scheuen wir das Unangenehme und verdrängen es, kann es Albträume verursachen.

Albträume als Blockadenweiser

Wenn man es so betrachtet, ist die Angst vor Alpträumen unbegründet. Im Gegenteil, wir sollten sie als ein Zeichen sehen, innezuhalten und zu fragen: „Bin ich zufrieden mit dem, was ich tue?“ und „Kann ich mit offenem Herzen Ja zu meinem Leben sagen?“ Natürlich bekommen wir ebenso Träume, die uns in unseren Entscheidungen, in unserem Tun bekräftigen. Zum Beispiel, wenn wir zweifeln oder unsicher sind.

Wann und warum es zu Alpträumen kommt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dennoch gibt es eine Gemeinsamkeit: Alpträume haben immer etwas mit dem eigenen Seelenleben zu tun. Sie greifen zwar oft aktuelle Bilder aus dem Tagesgeschehen auf, aber es geht immer darum, dass uns das Unterbewusstsein auf das eigene innere Erleben und Fühlen aufmerksam machen möchte. So weisen uns die Alpträume auf versteckte Ängste oder seelische Blockaden hin, damit diese gelöst werden können.

Die Blockaden entstehen häufig deshalb, weil die träumende Person aus den verschiedensten Gründen bestimmte Aspekte ihrer Persönlichkeit zurück hält statt sie auszudrücken. So kann es zum Beispiel sein, dass bei einem Menschen einerseits der Wunsch nach einer Veränderung besteht, gleichzeitig aber auch die Angst vor dem Neuen vorhanden ist. Vor allem, weil er nicht genau weiß, ob er für die Herausforderung gewappnet ist und wie sein Umfeld reagiert. Der Alptraum tritt in solchen Fällen als Überdruckventil auf und weist gleichzeitig auf die verdrängten Persönlichkeitsaspekte hin. Deshalb ist es äußert fruchtbar, diese Träume zu entschlüsseln.

Um das verständlich zu machen, folgt jetzt die Darstellung eines Traums, der getreu dem Grundansatz der Traumarbeit – ausschließlich von der betreffenden Person entschlüsselt wurde.

Fallbeispiel
Eine Frau litt unter Depressionen, Schlafstörungen und chronischer Müdigkeit und hatte über Jahre einen immer wiederkehrenden Traum: „Elefanten verfolgen mich. Ich renne um mein Leben. Dann wache ich auf“. „Im Letzten dieser Wiederholungsträume verfolgte mich eine Mammutherde. Ich renne um mein Leben, bis ich erschöpft zu Boden sinke und darauf warte, überrannt zu werden. Doch in diesem Moment bleibt auch die Herde stehen und fängt an, friedlich zu grasen. Vor mir steht plötzlich eine wunderschöne Frauengestalt und sagt: Vor Urgewalten laufe ich niemals davon.“

Die Klientin entschlüsselte ihren Traum wie folgt. Die Mammutherde sei ein Sinnbild für ihre Kraft und die Frauengestalt für ihr inneres Wissen. Übersetzt lautet der Traum für sie: „Meine Kraft verfolgt mich. Ich renne um mein Leben bis ich erschöpft zu Boden sinke und darauf warte, von meiner Kraft überrannt zu werden. Doch in diesem Moment bleibt auch meine Kraft stehen und fängt friedlich an zu grasen. Vor mir taucht mein wunderschönes inneres Wissen auf und sagt: „Vor Urgewalten laufe ich niemals davon“. Die Klientin sagte: „Ich hätte es nicht deutlicher gesagt bekommen können. Ich lief die ganze Zeit vor meiner eigenen Kraft davon, anstatt sie anzunehmen und zu leben. Ich hatte wenig Zutrauen zu mir und schob meinen Wunsch, mich mit einer Massage-Praxis selbständig zu machen, seit Jahren vor mich her. Das hat mich regelrecht krank gemacht.“

Auf die Frage, welche Angst die eigene Kraft, stark wie eine Mammutherde zu sein, in ihr auslöste, sagte sie, dass sie zum einen fürchtete, ihr Mann würde sich von Ihr trennen und zum anderen die Sorge, in ihrer Selbstständigkeit zu versagen. Ihr Herz fühlte sich dunkel und zerrissen an und ihr wurde bewusst, dass sie ihre Angst zu überwinden und ihr Vertrauen in sich selbst zu stärken hatte, um diesen Schritt zu wagen. Nachdem Sie einige Monate intensiv mit verschiedenen Techniken an ihrer Angst und Unsicherheit gearbeitet hatte, folgte ein weiterer Traum: „Ich hielt zwei strahlende Diamanten in meiner Hand und spülte sie versehentlich in den Ausguss.“ Ihre Deutung: „Meine Diamanten standen für meine heilenden Hände, eine Gabe, die bereits meine Oma besaß. Der Traum zeigte mir, das ich dabei war, diese Gabe ungenutzt in den Abfluss zu werfen. Dieser Traum gab den Ausschlag, eine eigene Praxis zu eröffnen. Inzwischen bin ich über Wochen im voraus ausgebucht und glücklich, die Arbeit tun zu dürfen, die mir am Herzen liegt. Ein traumhafter Nebeneffekt. Meine psychosomatischen Beschwerden, unter denen ich litt, sind seitdem verschwunden.“

Umgang mit immer wiederkehrenden Albträumen

Wiederkehrende Albträume sind ein Alarmsignal der Seele. Es ist wichtig, seinem Partner oder einer Person, der man vertraut, seinen Traum zu erzählen. Eine andere Person nimmt manches wahr, was wir selbst noch nicht sehen (wollen).
- Sprechen Sie über den Traum, wie sie sich gefühlt haben, assoziieren sie, was ihnen dazu einfällt.

- Schließen sie für einige Momente die Augen, kommen sie zur Ruhe, legen Sie ihre Hand auf ihr Herz.

- Stellen sie sich vor, sie könnten ihr Herz innerlich sehen. Wie sieht es aus. Welche Farbe hat es? Wie fühlt es sich an?
- Fragen Sie ihr Herz. „Wie geht es Dir?“, „Was quält Dich?“, „Was macht Dich unglücklich?“, „Wovor hast Du Angst?“, „Bist Du zufrieden mit mir, mit dem Leben, so wie ich es lebe?“ „Würdest Du gern etwas ändern?“, „Welches ist die größte Belastung für dich? „

Unser Herz ist mit unserer Seele verbunden. Lauschen Sie auf eine Antwort. Wenn sie ehrlich mit sich sind, werden Sie sie hören.

Wenn man aus einem schrecklichen Traum erwacht und an Schlafen nicht mehr zu denken ist, sollte man ihn aufschreiben und seiner Seele versprechen, diesem Traum auf den Grund zu gehen. Bitten Sie ihre Seele um Hilfe, diesen Traum zu verstehen. Eine Möglichkeit ist auch, bewusst in den Traum zurückzukehren und ihn weiterlaufen zu lassen. Oft löst sich die Bedrohung oder es zeigt sich ein Ausweg.

Sollten Sie nachts aufwachen und vor Angst wie gelähmt sein, sprechen Sie ein Gebet, wenn ihnen dies zusagt oder rufen sie ihren Schutzengel oder ihre Seele um Hilfe. Gehen Sie in Ihr Herz. Dort sind Sie sicher und geborgen.

Visualisieren Sie den Traum und stellen sie sich vor, das ein goldenes Licht von ihrem Herzen, von der Sonne oder von Gott ausgehend in den Traum hineinfließt und die Schwere und Dunkelheit des Traumes umwandelt.

Etwas möchte sich ihnen über den Traum bewusst machen. Es mag bedrohlich erscheinen. Was immer es auch sein mag, in der Regel ist es ein verdrängter Aspekt ihrer Persönlichkeit, der jetzt angeschaut und geheilt werden möchte.

Fallbeispiel:

Eine Frau träumte: „Ich sehe meine Tochter in einem großen Feuer verbrennen. Sie schreit um Hilfe und ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann. Mit großer Angst wache ich auf. Ich mochte daraufhin meine Tochter die ganze Woche nicht aus dem Haus lassen.“

Träume, in denen Freunde oder Familienangehörige in Gefahr sind oder ums Leben kommen, sind sehr häufig. Verständlicherweise lösen sie bei den meisten Menschen Angst und Panik aus. In den wenigsten Fällen ist die betreffende Person dabei aber wirklich gefährdet. Sie steht meist vielmehr für verdrängte Gefühle in einem Lebensbereich der träumenden Person selbst.
Die Klientin entschlüsselte ihre Tochter als ihre eigene Lebensfreude. Das Feuer verbindet sie mit Schmerz. Auf die Frage, welcher Schmerz ihre Lebensfreude verbrennt, fing die Klientin an zu weinen. Sie erzählte von ihrem Mann, der sich vor 1 ½ Jahren von ihr trennte. Diesen Schmerz habe sie bis heute nicht überwunden.
Die Angst um die Tochter hatte sich aber bereits vollkommen gelöst. Ihr größter Wunsch war es offenkundig, sich von dem Trennungsschmerz zu befreien. Sie wurde gebeten, ihre Traumkraft zu fragen, wie sie das bewerkstelligen könnte. Sie bekam zur Antwort, sie solle ihren Schmerz, den sie in ihrer Brust als einen großen dunklen, abgestorbenen Baumstamm wahrnehmen konnte, im Feuer verbrennen.
Mit Freude stellte sich die Klientin ein großes Feuer vor und warf diesen Baumstamm hinein. Sie fühlte sofort eine Erleichterung und sie wiederholte dieses und ähnliche Rituale alltäglich, bis der Schmerz sich aufgelöst hatte.

Es gibt auch Freudenträume

Wir sollten aber nicht auf Albträume warten um die Dinge im Leben zu tun, die uns am Herzen liegen. Sicherlich erinnern Sie sich an Träume, die so erfüllt waren, dass Sie gar nicht mehr aus ihnen aufwachen wollten. Denken Sie an einen Liebestraum oder an einen Flugtraum. Das Empfinden unbegrenzter Freiheit oder an das prickelnde Gefühl, den Traumpartner im Arm zu halten. Es kommt häufig vor, dass die wunderschönsten Träume in Krisenzeiten auftreten und man sich fragt: „Was soll das jetzt? In meinem Leben stürzt alles zusammen und nachts erlebe ich die tollsten Träume.“ Es lohnt, sich diese Träume näher anzuschauen. Möglicherweise möchte Ihre Seele Ihnen sagen: „Mach Dir keine Sorgen, ich weiß, das du gerade ein tiefes Tal durchschreitest. Vertraue darauf, das du alles richtig machst.“

Gerade solche Träume enthalten wunderbare Schlüssel und zeigen Lösungswege auf. Die Sprache der Träume ist in uns. Wir brauchen Sie nicht mühsam zu erlernen und wir müssen uns schon gar nicht mit dicken Symboldeutungswälzern herumschlagen. Wir leben in einer Zeit, in der jedem die Möglichkeit gegeben ist, einen Zugang zu seinem Höheren Selbst zu bekommen. Für C.G. Jung war das Selbst von zentraler Bedeutung, es könnte als „der Gott in uns“ bezeichnet werden. Er versuchte mit diesem Begriff die Einheit und Ganzheit eines Menschen zu beschreiben, in dem das Bewusste, das Unbewusste und das Hohe Selbst mit einbezogen sind. Es ist der Teil in uns, der all-wissend, all-liebend und all-umfassend ist. Dieses innere Wissen, zudem in vergangenen Zeiten nur Wenige Zugriff hatten, wird uns mehr und mehr zugänglich. Nehmen wir Kontakt zu dem Höheren Selbst in uns auf, benötigen wir kein angelesenes Wissen über unsere Träume um sie zu entschlüsseln und zu verstehen. Es gibt unzählige Herangehensweisen an die Traumdeutung. Experimentieren Sie und vertrauen Sie bei der Auswahl Ihrer Intuition. Finden Sie heraus, welche Methode Ihnen am besten zusagt und bleiben Sie dann bei dieser.

Wo liegen die Grenzen in der Traumtherapie?

Die Grenzen liegen im Denken des Begleiters und des Klienten, von dem was möglich ist und was nicht.

Bei Menschen die überhaupt keinen Zugang zu inneren Bildern haben (ca. 5 % ), ist es empfehlenswert, über Körperarbeit wie z.B. Shiatsu anzusetzen. Dies ist eine Methode, die auch dann hilft, wenn ein Klient an einem Punkt geistig-emotional blockiert ist und eine entsprechende Blockade im Körper verursacht hat. Diese oder bestimmte Punkte am Körper zu berühren, bringt die Energie wieder ins Fließen und hilft, die geistig-emotionale Blockade zu lösen.

Über den Autor: Stephan Schumann ist Heilpraktiker mit Schwerpunkt Körper- und Psychotherapie. Er hat eine Technik der Traumforscherin Annemarie Haas weiterentwickelt, die es jedem ermöglicht, seine Träume selbst zu entschlüsseln und eine Art Telefonleitung zum inneren Wissen herzustellen. Diese Technik kann innerhalb eines Wochenendes eingeübt werden. So lernen die Teilnehmer dieses Seminars innerhalb von zwei Tagen, sich besser an ihre Träume erinnern, sie zu entschlüsseln und diese Erkenntnisse im täglichen Leben zu nutzen.

Artikel aus Natur & Heilen von Stephan Schumann

 

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