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Gleichgeschlechtliche Personen im Traum - Anima und Animus

C.G. Jung prägte die Begriffe Anima und Animus -
die weiblichen und männlichen Aspekte des Menschen.

"Das ideale Verhältnis der beiden Seiten eines Mannes ist dann vorhanden, wenn der männliche Teil dominiert und der weibliche Aspekt ihn unterstützt und mit ihm zusammenarbeitet. Bei einer Frau sollte der feminine Teil stärker sein, wobei der maskuline ihn im Hintergrund unterstützt."1

Anima: Sie steht für die Gefühle, das Zarte, für eine liebevolle Beziehung zu den Mitmenschen. Für Intuition, Kreativität, künstlerischer Ausdruck. Auch Launenhaftigkeit und Gereiztheit drückt sich durch die Anima aus.

Erscheint einem Mann im Traum eine Frau, ist es sein weiblicher Anteil. Wie verhält sie sich und wie gehen wir mit dieser Person um? Beachten wir sie? Behandeln wir sie liebevoll oder eher grob? Die weiblichen Personen im Traum zeigen uns, wie wir als Mann zum Einen mit unserer weiblichen Seite umgehen und zum Anderen mit dem weiblichen Geschlecht insgesamt.

Animus: Der männliche Anteil der Frau stellt sich im Traum in einer männlichen Person dar. Er steht für das Rationale, Logische, für Aktivität, Entschlussfreudigkeit, Ehrgeiz, Machtstreben usw. Der Traum zeigt uns, wie stark oder schwach unser gegengeschlechtlicher Anteil ausgeprägt ist.

Träumt eine Frau von einem Mann, möchte der Traum uns entweder auffordern, etwas aktiver ans Leben, an eine bestimmte Situation heranzugehen. Vielleicht sind wir zu zaghaft, zu vorsichtig, zu ängstlich und der Traum möchte uns ermutigen, etwas forscher aufzutreten. Oder er möchte uns auf unsere Gefühle hinweisen, die wir unterdrücken und verleugnen, weil wir die männliche Seite zu stark leben. Vielleicht sind wir so in unserer Karriere oder einer Beschäftigung gefangen, das wir das Schöne, das Sanfte in uns, im Leben verdrängt haben.

Unser Umgang mit den Personen im Traum gibt uns Hinweise, wie wir mit unserer weiblichen und männlichen Seite im Leben umgehen. Auch gleichgeschlechtliche Personen können uns, wie im nächsten Beispiel, auf unsere Anima bzw. unseren Animus hinweisen.

Mann träumt von Mann oder Frau träumt von Frau

Gleichgeschlechtliche Personen zeigen uns die Anteile, die uns noch nicht ganz bewusst sind oder die wir nicht wahrhaben möchten. Der Traum fordert uns auf, unseren Schatten anzusehen. Das heißt auch die Seiten anzunehmen, die wir nicht an uns mögen oder nicht wagen auszudrücken. Sie nicht verurteilen oder sich schuldig zu fühlen, sondern sie in Liebe anzunehmen. Das können durchaus positive Eigenschaften sein wie Verantwortung, Ordnung, Ehrlichkeit oder Fähigkeiten, Begabungen, die wir nicht leben.

All das, was uns an anderen Personen stört, was wir kritisieren, ist ein unbewusst gelebter oder ein unterdrückter Teil von uns selber. Wir projizieren diese Eigenschaften auf andere, da wir sie in uns nicht erkennen (wollen). Es ist unser Schatten, den wir nicht sehen mögen. Das, was wir im Außen erleben, ist auch in uns selbst, ist ein Teil von uns. Können wir das annehmen, heilen wir uns selbst und da wir mit allem verbunden sind, auch unseren Planeten.

Achte besonders auf die gleichgeschlechtlichen Personen in Deinen Träumen! Oft wirken sie harmlos oder unbedeutend, so dass wir sie gern übersehen. Auch können sie uns täuschen, wie im nächsten Beispiel, so dass wir das Gefühl haben, wir müssten ihnen helfen und sie beschützen. Am Abend vor dem Traum schrieb Susanne als Tagesnotiz: "Einerseits habe ich das Gefühl, ich sollte meine Arbeit sofort aufgeben und mit Akupressurbehandlungen beginnen. Andererseits bin ich entsetzt über diesen Gedanken. Ich kann doch nicht einfach mit der Arbeit aufhören. Wir benötigen das Geld und meine Chefin braucht mich."

Traum:


"Eine alte Bekannte ist zum Tode verurteilt. Ich hoffe, dass das Urteil rückgängig gemacht wird. Sie hat schon einmal solch einen Termin lebend überstanden. Auf einmal kommen Uniformierte, um sie abzuholen. Sie soll erschossen werden. Ich beschimpfe die Uniformierten, wie sie es verantworten können, sie umzubringen. Wenn es geschieht, möchte ich ihre Hand halten, doch es zögert sich alles hinaus und es kommt nicht zum Erschießen."

Entschlüsselung der Traumsymbole:

Bekannte - Die Zweifel
Uniformierte - Aufpasser
Hand - Das Festhaltende

Übersetzung:

"Meine alten Zweifel (Bekannte) sind zum Tode verurteilt. Ich hoffe, dass das Urteil rückgängig gemacht wird. Meine alten Zweifel (Bekannte) haben schon einmal solch einen Termin lebend überstanden. Auf einmal kommen Aufpasser (Uniformierte), um meine Zweifel (Bekannte) abzuholen. Sie sollen erschossen werden. Ich beschimpfe die Aufpasser (Uniformierte), wie sie es verantworten können, meine Zweifel umzubringen. Wenn es geschieht, möchte ich meine Zweifel festhalten (Hand), doch es zögert sich alles hinaus und es kommt nicht zum Erschießen meiner Zweifel (Bekannten)."

Erkenntnis:

"Dieser Traum hat den Ausschlag gegeben, meinen Job aufzugeben. Allerdings erst nach einigen Monaten mit vielen Zweifeln." Im Traum sollten ihre Zweifel erschossen werden , wogegen sie sich wehrte. Sie tröstete ihre Zweifel, hielt ihnen Händchen und hoffte, dass sie überleben werden, was sie auch einige Monate taten. Ihr fiel ein, dass sie oft in ihrem Leben an sich zweifelte. Mit der alten Bekannten macht der Traum sie auf diese ständigen Zweifel aufmerksam und fordert sie auf, sie loszulassen und zu begraben.

Die hier vorgestellten Träume wurden von den Personen in telefonisch geführten Traumberatungen nach der Energy Dreamwork® Methode entschlüsselt.

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© Stephan Schumann - www.traumentschluesselung.de
Dieser Text darf unter Hinzufügung dieser Fussnote gern weitergegeben werden.

1 - P. Chrystal - Die inneren Fesseln sprengen

 
Kurze Zusammenfassung:


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Feedback

Ein besonderes Seminar, in dem Stephan Schumann sein in vielen Jahren praktischer Arbeit erworbenes Wissen rund um die Träume mit einem alten spirituellem Wissen in genialer Weise kombiniert. Es hat in mir viel bewegt. Danke für diese wertvollen drei Tage.